21.9.2017, Donnerstag, Blaine, Washington, USA, Tag 121

Habe mich um 7:30 Uhr mit Tommy verabredet, um nach Bellingham (der nächst größeren Stadt, südlich) zu fahren. Vor seinem Zahnarzttermin besuchen wir dort das Büro seiner Versicherung, um über meine Auto-Police zu sprechen. Die erwartete Ansprechpartnerin ist leider nicht dort, so dass wir meine Daten hinterlassen und um einen Rückruf bitten. Ich warte schreibend in einem ganz netten Café …

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… bis wir gegen 10 Uhr gemeinsam – klassisch amerikanisch – frühstücken: Ham and eggs, oder auch Würstchen mit Bratkartoffeln findet man in der Heimat eher selten als erste Tagesmahlzeit.

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Ich könnte mich damit anfreunden, allerdings nicht morgens um 7 Uhr. Was hier auch üblich ist: Dass man das, was der Magen quantitativ nicht fassen kann, in einer Schachtel mit nach Hause nimmt. Davon machen auch wir Gebrauch.

Entdecke einen bisher noch nicht gesehenen Bus: „Expedition Education Institute“, gesponsert vom „Marlboro College“ – interessant, das werde ich mal googeln.

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Dann fahren wir zu der Firma, in der Nick, einer der beiden Söhne von Tommy arbeitet: Eine auf europäische Autos, speziell Sprinter, spezialisierte Werkstatt! Das passt! Einer der beiden Inhaber fährt ein betagtes doch gepflegtes „Action Mobil“ (österreichischer Ausbauer), das er von einem Deutschen aus Rosenheim gekauft hat.

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Es könnte gut sein, dass ich die Dienste dieses kleinen familiären Unternehmens demnächst in Anspruch nehme. Das, was ich bisher in Sachen Tankanzeige und gebrochene Auspuff-Aufhängung von der Werkstatt aus Vancouver gehört habe, kann ich nicht als vertrauensbildend verbuchen. Und die Arroganz meines Bochumer Autohauses stinkt zum Himmel, so dass ich sie gebeten habe, mit einer Instanz in Stuttgart über das weitere Procedere kommunizieren zu können. Bin sehr gespannt, wie es mit diesen beiden „Service-Partnern“ weitergeht.

Nachmittags besuche in „meine Bücherei“, die zwar, wie üblich, ein WIFI haben, dieses jedoch so langsam ist, dass ich damit fototechnisch nicht richtig weiterkomme. Auf jeden Fall klappt das Telefonieren einigermaßen, sogar teilweise vom Auto aus.

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Abends machen wir bei Tommy ein erneutes Lagerfeuer. Mit seinem Flammenwerfer (einem Dachdecker-Gas-Brenner) ist das Anzünden der dicken Baumstämme in seinem großen halben Ölfass kein Problem.

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Ganz nette und interessante Unterhaltung mit Hunter, Wade und Tommy.

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