15.9.2017, Freitag, Vancouver, Tag 115

Es wird ne kurze Nacht: Wache um 2 Uhr auf, kann nicht mehr schlafen. Dann … um 3.06 Uhr klingelt das Telefon. Bei einem derartigen Bimmeln, bei einem unplanmäßigen Anruf aus Deutschland, werde ich immer ein bisschen nervös. Verstehe zunächst nicht, wer am anderen Ende ist. Auf meine Frage, worum es geht: Um einen möglichen TÜV-Termin für meinen BMW, in dem Castroper Autohaus. Na klasse! Das Gespräch ist dann schnell vorbei, ich bin jedoch hellwach. Um 4:30 Uhr entscheide ich mich zu einer nächtlichen Sightseeing Tour per Auto. Es gibt diverse illuminierte kleine Häuser …

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Hier sind die Menschen immer in Weihnachts-Stimmung, zumindest schließe ich das aus diversen derartigen Straßenbeleuchtungen:

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Die Straßen zwischen den imposanten Hochhäusern sind menschen- und autoleer, habe alles für mich – tolle Atmosphäre!

Gegen 6:30 Uhr lande ich erneut auf Granville, lege mich noch ein bisschen zur Ruhe, bevor ich dann 2 Stunden später den Start in den Markhallen erlebe. Das Angebot ist für jemanden, der gerne isst, phantastisch:

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Erstehe ungarische Salami und deutsche Leberwurst!

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Bummel anschließend ne Weile durch die weitgehend autofreien Straßen der Insel, schaue in einige der Kunsthandwerksgeschäfte, verweile recht lange in einem Geschäft, wie ich es noch nie erlebt habe: Musikinstrumente aus aller Welt – klasse – erstehe 2 kleine „Instrumente“!

Während von Umweltschutz in vielen Teilen Kanadas keine große Rede ist, wird man hier immer wieder und an allen möglichen Stellen mit diesem Thema konfrontiert, wie auch auf den Toiletten:

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Bin nachmittags in meiner Mercedes-Vertrags-Werkstatt, um zu hören, ob ich mit dem Auspuff-Problem die 400 Kilometer nach Kelowna (zu Manfred) und ins Weingebiet Okanagan Valley problemlos machbar sind. Antwort ja. Lerne Rick und Pat kennen, ein Päarchen, die gerade dabei sind, einen Sprinter zu kaufen, diesen zu einem Camper umbauen zu lassen.

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Bin gespannt, ob sie auf die Frühstücks-Einladung zurückkommen.

Dann geht’s nach Nord Vancouver, zu dem von Harald und Markus empfohlenen Mercedes-Mechaniker, der mir möglicherweise versicherungstechnisch im nächsten Jahr helfen kann. Vielleicht auch bei einem Stellplatz für die nächsten Monate. Spontan hat er keine konkrete Idee, meint aber, dass er in den nächsten Tagen eine Lösung findet. Wir verbleiben so, dass ich mich in der nächsten Woche telefonisch bei ihm melde.

Fahre zu den „Spanish Banks“, zu dem Teil am Meer, wo man zwar offiziell auf den zahlreichen Parkplätzen nachts nicht „parken“ darf, wo es aber von Seiten der Gemeinde (außerhalb der Hochsaison) geduldet wird. Begebe mich dort zur Ruhe.

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