10.9.2017, Sonntag, Vancouver, Tag 110

Nettes gemeinsames Frühstück, bevor Sven weiterziehen muss, von seinen Eltern wieder zu seinem Flieger gebracht wird. Das, was sich für uns sehr schön anhört, mit dem eigenen Flugzeug business-mäßig unterwegs zu sein, ist sicherlich nicht nur ein reines Vergnügen, sondern auch stressig, aufgrund der Distanzen, von denen man sich kein richtiges Bild machen kann, ohne dies mal hier life erlebt zu haben.

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Ich mache mich auf, spaziere die 10 bis 15 Minuten zu der Promenade, von der man dann Kilometer um Kilometer am Wasser entlang bis in die City zurücklegen, diese sogar quasi umrunden kann. Da das Wetter dazu einlädt, entscheide ich mich für einen langen Panorama-Marsch. Das einzige Stück, das nicht so ganz angenehm ist: Die lange Lions-Bridge, die eher weniger für Fußgänger, mehr für die vielen Autos gedacht ist.

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Ansonsten: Super! Teilweise an Stränden vorbei, oder durch Parks, ab und zu am Ufer kleiner Buchten, in denen die Segel- und Motorboote – in allen Preisklassen – der Anwohner liegen. Die Häuser: Von kleinen alten britisch anmutenden Gebäuden bis zu mehrgeschossigen modernen, architektonisch anspruchsvollen Komplexen mit extrem viel Glas. Einfach toll! Hier auf diesen Fotos sehen die Hochhäuser eher trist und langweilig aus – sind sie jedoch (meist) nicht.

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Mit mir sind an diesem Sonn-Tag viele Menschen unterwegs, ob Spaziergänger oder auch sehr viele Fahrradfahrer. Obwohl gerade die Gebäude zeigen, dass hier Menschen mit viel Geld wohnen, wirkt das Ganze absolut nicht protzig. Die Atmosphäre in den Straßen, in der Öffentlichkeit, an den Stränden – sehr angenehm, easy going, relaxed, wie eigentlich überall in Kanada. Ich habe ja schon viele Metropolen kennengelernt, so international wie hier ist es sicherlich auch in New York, ansonsten fällt mir kein Vergleich ein. Habe selten so viele unterschiedliche Sprachen innerhalb von ein paar Stunden gehört. Es mögen natürlich auch viele Touristen sein, doch die Geschäfte, Läden, Bars, Restaurants zum Beispiel zeigen, dass hier sehr viele Immigranten leben. Leider habe ich heute nicht das optimale Fotowetter, auch vermisse ich ausnahmsweise hier eine Spiegelreflexkamera mit unterschiedlichen Objektiven. Somit muss sich wie immer mein Handy bemühen, eindrucksvolle Schnappschüsse zu machen.

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Ein Vorteil meines Telefons: Die 2 Objektive, die zum Beispiel ein solches Pausenfoto ermöglichen:

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Von den beiden Photogenen hätte ich am liebsten ne ganze Serie geschossen.

Weitere interessante Motive: Das Spielzeug der meist männlichen Verkehrsteilnehmer:

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Letzterer hätte bei uns keine Chance auf die TÜV-Plakette. Man beachte: Teile der Karosse sind aus Holz!

Neben den historischen Stücken, die wie nagelneu aussehen (beispielhaft der rote Cadillac), gibt es natürlich auch Ferraris, Lamborghinis, sehr viele Porsche, Mercedes und BMW, prozentual etwas mehr italienische Zweisitzer als bei uns im mondänen Ruhrgebiet!

Bin ja eigentlich kein Freund von Supermärkten, doch wenn’s so aussieht, gefällt mir das schon:

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Nach diversen Stunden Sightseeing bin ich total glücklich über den Ride zurück mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Offensichtlich bin ich derartiges nicht gewohnt: Habe dicke Blasen an den Füßen! Egal, die lange Wanderung durch Vancouver war klasse!

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