3.9.2017, Sonntag, Victoria, Vancouver Island, Kanada, Tag 103

Morgens erneut Bilderbuchwetter! Leckeres Frühstück in der Sonne, in der besonderen Umgebung.

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Nach ein paar Kilometern bin ich in Port Renfrew, am Pazifik, auf der im Reiseführer empfohlenen Uferstraße, die aber leider selten direkt am Wasser entlang führt, stattdessen meist durch Wald. Es gibt einiges Campingplätze, die ich mir interessehalber anschaue, auf denen ich jedoch nicht bleiben möchte, da … sie nicht meinen Vorstellungen entsprechen.

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Auf einem mache ich eine längere Pause, um eine kleine Wanderung zum ausgeschilderten Strand zu unternehmen. Der Weg dorthin ist recht spektakulär, durch Regenwald, wie ich ihn teilweise aus Asien kenne, vorbei an gigantischen Bäumen. Der Strand: Naja … , nichts zum Verweilen.

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Dann sehe ich ein Schild: „Winery“, das natürlich mein Interesse weckt. Das Spannende: Sie stellen Wein aus Honig her! Eine nette junge Dame bietet eine kleine Probe an, die ich natürlich mitmache.

 

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Der Geschmack ist sehr besonders, hätte dort den ganzen Abend testen können. Aber soweit geht die Einladung leider nicht. Kaufe – zu einem deutschen Digestif-Preis – ein Fläschchen als Souvenir, hoffe, dass es die weitere Reise, auch die in die Heimat, übersteht.

Dann erreiche ich die kleine Stadt Sooke. Finde zufällig eine Stelle am Wasser, wo ich mich erst einmal stärken muss. Anschließend idyllischer Spaziergang auf einer Landzunge, der Whiffen Spit, von der man einen tollen Blick auf die Stadt hat.

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Kinder, oder auch erwachsene Kinder, haben aus dem Strandgut einige Hütten gebaut.

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Hier gibt es massenhaft altes, sehr trockenes und leichtes Holz, das zum derartigen Bauen animiert.

Am frühen Abend erreiche ich die Hauptstadt von British Columbia, Victoria, laut Reiseführer die augenscheinlich britischte Stadt Kanadas. Mein erster Eindruck: Super! Natürlich unter anderem durch das viele Wasser, die sehr liebevoll restaurierten alten Häuser, die einem tatsächlich das Gefühl geben in Großbritannien zu sein. Da es schon dunkel wird, muss ich mir Gedanken über meine Bleibe machen. Entscheide mich in der City die Nacht zu verbringen, und … mal ein bisschen Nightlife zu schnuppern. Im Lonely Planet wird ein Lokal empfohlen, in dem es 40 Biersorten – aus dem Hahn – gibt. Mein Navi führt mich ohne Probleme dorthin, und … ich bekomme auch einen guten Parkplatz direkt in der Nähe.

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Meine bevorstehende Bierprobe macht wahrscheinlich auch aus medizinisch gesundheitlichen Gründen Sinn: Habe heute viel geschwitzt, wenig getrunken. Also …. muss ich auftanken! Die Probe wird jedoch nicht so, wie sie ausgefallen würde, wenn ich in netter Gesellschaft wäre. Somit hält sich mein Aufenthalt in dem tatsächlich britischen Pub in Grenzen, auch aufgrund der Lautstärke, die ich als extrem ansehe. Lustig ist allerdings, dass diverse junge Leute an großen Tischen, in unterschiedlichen Bereichen des sehr geräumigen Lokals, bei einigen Songs aus den Lautsprechern textsicher mitsingen! Sie feuern sich dann untereinander an. Gute Stimmung!

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Mein anschließender kleiner Bummel durch die City: Toll! Viele (junge) Leute unterwegs.

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Schaue noch in ein weiteres Pub, in dem eine Dreier-Band mit fetziger Musik für Stimmung sorgt.

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Dann, gegen 24 Uhr, lege ich mich zur Ruhe.

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