9.8.2017, Mittwoch, Skagway, Alaska, Tag 78

Entdecke morgens einen bunten Fiat-Fiorino, aus Argentinien, mit Abenteurern, die ich leider nicht kennenlerne. Sie haben die gesamte „Panamericana“, von Feuerland nach Alaska, zurückgelegt. In diesem Gefährt: Chapeau!

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Neben unserem Sprinter sind 3 Jeeps aus Alberta, die, so wie sie aussehen, ihre beeindruckende Bereifung sicherlich häufig abseits der Straßen zum Einsatz gebracht haben. Ich unterhalte mich mit einem dieser Nachbarn, der mir erzählt, dass sie 3 Wochen unterwegs sind, knapp 10.000 Kilometer zurückgelegt haben – kaum zu glauben.

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Ein mutiges Eichhörnchen huscht immer wieder in einen der Jeeps, in dem sich offenbar leckeres Nüsse befinden.

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Ein süßes kleines Geschöpf, das zwar nett anzusehen ist, von den Einheimischen jedoch gar nicht geliebt wird, da es unter anderem sehr gerne in den Hausisolierungen unterwegs ist, beträchtliche Schäden anrichtet.

Eigentlich wollen wir einen ruhigen Tag einlegen, so dass Charly sich um seine 3 wichtigen Themen (Job, Unterkunft, Auto) kümmern kann, während ich versuche, mit meinem Technical Headquarter das Foto-Synchronisations-Problem in den Griff zu bekommen. Seit mehr als 1 Woche habe ich nichts mehr im Blog geschrieben, da es mit den dazugehörigen Fotos nicht klappt. Ich hoffe sehr, dass ich in Kürze die vergangenen Tage aufholen kann. Geschrieben habe ich schon einiges, in Word, so dass ich „nur noch“ die Bilder dazupacken muss.

Mache Charly den Vorschlag, doch noch heute gen Haines, in Alaska, aufzubrechen. Das Wetter ist einfach traumhaft, die nächsten 2 oder 3 Tage soll es noch so bleiben, dann ist leider Regen vorausgesagt. Insofern sollten wir die Chance ergreifen, diese ohnehin geplante 500 Kilometer-Tour in Angriff zu nehmen. Mein Copilot stimmt zu, so dass wir nachmittags aufbrechen.

Ich habe mich nicht mit dem Reiseführer vorbereitet, bin jedoch sicher, dass eine Fahrt durch das Gebirge – bei diesem Wetter – ein Erlebnis sein dürfte. Und so wird es auch!! Mal wieder ein absolut grandiose Strecke, durch einsame malerische Landschaft, so dass wir sehr häufig eine kleine Foto-Pause einlegen müssen.

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Die Grenze nach Alaska ist nur 200 KM entfernt, das Procedere dort ist sehr einfach, da wir als Deutsche bei der Einreise in die USA kein vorher beantragtes Visum mehr benötigen. Mit einer Gebühr von 6 Dollar sind wir dabei, können theoretisch 90 Tage in Alaska, und in den Staaten der „Lower 48“, unterwegs sein.

Aus der kleinen und beschaulichen Stadt, oder besser gesagt dem alten Goldgräber-Dorf Skagway hat man eine Art Museums-Dorf gemacht, in erster Linie für die Passagiere der hier einlaufenden Kreuzfahrt-Schiffe. An diesem Abend sind es 3 große Schiffe, mit bestimmt einigen Tausend Touristen, die hier bei dem Landgang das Geld locker sitzen haben.

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Abends fährt leider keine Fähre mehr nach Haines, so dass wir die Nacht hier verbringen werden. Auf einem Flyer, den wir in Whitehorse entdeckt haben, gibt es die Information, dass morgens um 8 Uhr ein Schnellboot nach Juneau, der Hauptstadt Alaskas startet. Die Fahrt dauert 3,5 Stunden, dort hat man 4 Stunden Aufenthalt, dann geht’s wieder zurück. Das wollen wir machen! An der gesamten Strecke säumen 2.000 bis 3.000 Meter hohe Berge die Küste, Gletscher, und … möglicherweise Wale sollten diese Fahrt zu einem Erlebnis werden lassen.

Abends erneutes Kochen im Sprinter: Kartoffel und Möhrengemüse, mit Fetakäse und Salami – lecker!

Nachtplatz in einer der menschenleeren Straßen der Stadt.

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