10.8.2017, Donnerstag, Whitehorse, Kanada, Tag 79

Unsere Wecker klingeln um 6 Uhr, da wir sehr zeitig im Hafen sein, dort frühstücken und uns um ein Ticket bemühen möchten.

Leider haben wir Pech: Es gibt keine 2 Plätze mehr auf dem schnellen Katamaran. Schade! Da zur gleichen Zeit ein anderes Schiff gen Haines ausläuft, entscheiden wir uns für diese Alternative. Eine 45-minütige Fahrt in dieser besonderen Natur ist besser als nichts. Es ist, wie wir es erwartet hatten: Ein Erlebnis, aufgrund der schon beschriebenen Berge an der Küste. Die ersten paar Minuten haben wir noch etwas blauen Himmel, dann ist es leider bedeckt.

IMG_1508

IMG_1509

IMG_1510

Das kleine Haines ist nicht wie Skagway mit alten Goldgräberhäusern gesegnet, sondern es gibt nur einige historische Gebäude, die den deutlich weniger Touristen gewidmet sind. Wir haben dort 3,5 Stunden Zeit, bevor uns das Schiff wieder nach Skagway bringt. Ein ganz netter Ausflug, eine kleine Entschädigung für die nicht ermöglichte Tour nach Juneau.

Dieses Auto ist für uns eine Sehenswürdigkeit: Der komplette Wohnmobil-Aufbau ist aus Holz gezimmert, das Dach aus Metall, die Klimaanlage ist ein Gerät, das man normalerweise nur in Wohnungen und Häusern einsetzt. Ein ganz spezieller Eigenbau!

IMG_1515

Unser Plan, mit dem Auto die Rundfahrt fortzusetzen, diesmal mit der Fähre nach Haines zu schipppern, fällt leider auch ins Wasser: Um kurz vor 15 Uhr sind wir dort, wo normalerweise das Schiff anlegt. Uns wird erklärt, dass wir eine Stunde warten müssen, da in Haines am Pier irgendetwas nicht in Ordnung ist, die Fähre dort noch nicht ablegen konnte. Eine ähnliche Auskunft bekommen wir auch gegen 16:30 Uhr. Letztendlich bekommen wir um 18 Uhr die Info, dass es heute mit der Fähre nichts mehr wird, das nächste Schiff, morgen um 15:30 Uhr schon ausgebucht ist, wir uns auf eine Warteliste setzen lassen können. Nein danke, das ist uns zu ungewiss. Also fahren wir die Strecke, die wir gekommen sind, auch wieder zurück. Die Landschaft ist logischerweise dieselbe, nur … das Wetter ist jetzt nicht mehr so gestern. Die Bewölkung, die fehlende Sonne macht den Unterschied, es ist eben leider keine Bilderbuch-Szenerie mehr.

Wir überlegen auf der Strecke nach Whitehorse irgendwo zu übernachten, finden jedoch kein geeignetes Plätzchen.

Am Ziel angekommen führt uns der Hunger zu „Bosten-Pizza“, wo wir im Auto speisen, dann anschließend auf dem Campingplatz übernachten, um dort zu duschen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s