4.8.2017, Freitag, Whitehorse, Kanada, Tag 73

Wir werden beide gegen 9:30 Uhr wach, ich mehr als Charly …

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Hatte dem Jetlag-Geplagten ja noch Ruhe gegönnt, allein im Zelt oder im Sprinter … , doch nun stehen wir beide auf, Frühstücken ca. 200 Meter weiter, neben dem aufgebauten Zelt, da dieser Platz recht idyllisch ist.

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Später zurück an unserem Auto lernen wir Nick und seine Freundin kennen.

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Die beiden Briten sind mit einem aus England importierten Mini-Mini, einem fast Oldtimer mit Rechtssteuerung, unterwegs. Sie haben es geschafft, hier ein kanadisches Nummernschild zu bekommen, sehr interessant für mich und meine weitere Reise! Ihr Blog: www.foreverinfourth.com

Fahrt zur Library, wo wir beide – Dank Internet – mit der Heimat kommunizieren.

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Wir lernen Peter kennen, einen Bauingenieur aus Bayern, der seit 10 Jahren hier in der Nähe von Whitehorse wohnt.

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In einem nahegelegenen Office sehen wir, welche offenen Stellen es hier in Whitehorse gibt. Auch einen Zimmermannsstelle ist dabei! Bin sehr gespannt, was daraus wird.

Wir überlegen, wie es übernachtungstechnisch weitergeht. Da Hostel grundsätzlich sehr gute Kommunikations- und Informationszentren sind, entscheiden wir uns für die, die im Lonely Planet sehr positiv beschrieben wird. Da die Betten in den drei Gemeinschaftszimmern belegt sind, bezieht er ein außergewöhnliches wie nettes Zimmer: Den VW-Bus im Garten, der bestimmt vor vielen Jahren einen Teil der Welt entdeckt hat, nun als „Nostalgie-Hütte“ für Backpacker zur Verfügung steht.

 

Ich ziehe nicht dort ein, parke meinen Sprinter vor dem Haus, kann aber für ein paar Dollar dort duschen und auch frühstücken.

Dann … die große Überraschung auf dem Supermarktparkplatz, nach dem Einkaufen: Eine Frau spricht uns auf Deutsch an, hat unser Bochumer Nummernschild entdeckt, outet sich als Wittenerin, freut sich über uns Ruhrpottler. Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass Charly Janaa kennt! Die beiden haben in den letzten Monaten über Facebook kommuniziert, sie und ihr Mann haben in Whitehorse eine Baufirma, stellen immer wieder die unterschiedlichsten Handwerker ein. Momentan sind ihre Eltern hier zu Besuch, so dass sie sich nicht sehr um ihren Job kümmert. Sie kann sich an den letzten Kontakt von Charly, der 2 Tage her ist, erinnern, will sich Ende der Woche darauf antworten. Welch ein Zufall!!

In einem ganz gut sortierten Outdoorladen kaufen wir für Charly einen Schlafsack, den er nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft benötigt.

Abends Essen in einem guten Restaurant, dem „Kondike Rib & Salmon“, mit einigen begleitenden lokalen Gerstensaft-Getränken. Wir kommen mit Roberta und … ins Gespräch. Sie kommen aus Wyoming, reisen seit 3 Jahren mit ihrem S-Klasse Mercedes durch die Welt.

 

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