3.8.2017, Donnerstag, Whitehorse, Kanada, Tag 72

Schön, die sanitären Anlagen von Walmart morgens nutzen zu können!

Sehr gesundes und leckeres Müsli-Frühstück. Gestern Abend hat es noch ein bisschen getröpfelt, jetzt haben wir blauen Himmel und 22 Grad.

Fahre zum im Reiseführer empfohlenen Hostel, lerne die dort arbeitende Luisa kennen. Sie ist seit einem Jahr in Whitehorse, nach dem sie um Urlaub ihre große Liebe gefunden hat, mit dieser zunächst in Deutschland gelebt hat, jetzt hier, mit ihrem mittlerweile Mann, glücklich und zufrieden ist.

Tolles Hostel, die Beschreibung im Lonely Planet (LP, Reiseführer) „man fühlt sich wie zuhause“, kann ich bestätigen. Telefoniere mit Kordula, Daina und Paul, nutze das gute Internet.

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Der ausrangierte VW-Bulli und wird wie die zwei Hütten vermietet, so dass man zu zweit nostalgische Gefühle bekommt, vorausgesetzt man hat das entsprechende Alter.

Vielleicht wird Charly hier unterkommen? Bin extrem gespannt auf unsere gemeinsame Zeit hier. Noch ein paar Stunden, und ich werde ihn um 23:45 Uhr am Flughafen abholen. Wir haben gestern miteinander telefoniert. Als er in Vancouver gelandet ist, saß ich gerade mit beschriebenem WIFI in der Bücherei.

Hatte mir schon im LP einen Campingplatz markiert, den ich dann zufällig entdecke. Am Stadtrand, jedoch nicht weit vom Center entfernt, am Yukon – super! Entscheide mich mein Zelt dort aufzubauen.

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Denke, dass es für ihn besser ist, in Ruhe auszuschlafen, entweder in meinem Auto, dann gehe ich ins Zelt, oder er schläft dort. Lasse ihn entscheiden. Wann habe ich das Mini-Teil zum letzten Mal benutzt? Ich denke vor ca. 8 Jahren, in St. Petersburg, während der Motorrad-Tour mit Peter. Das war auch eine sehr schöne Reise, durch das Baltikum, bei fast ausschließlich schönem Wetter, mit dem Abstecher in die russische Metropole.

Freue mich über mein altes Zelt, mit dem ich schon viel erlebt habe, während diverser Motorrad-Touren, meist in den Alpen. Und jetzt kommt es hier zum Einsatz. Bin sehr gespannt, wo noch in Zukunft. Habe schon vor mit dem Rucksack und leichter Campingausrüstung irgendwann loszuziehen. Das hätte ich sicherlich auch schon in den letzten Wochen gemacht, doch nicht bei dem Wetter, das ich hatte. Sagte es auch bereits: Bekennender Warmduscher!

Vom Campingplatz führt ein kleiner Weg zum Yukon. Dort gibt es einige Bänke, unter schattenspendenden Bäumen. Ein schönes Plätzchen um zu schreiben! Diverse Eichhörnchen geben sich zu erkennen, die sich offensichtlich vor den Fahrradfahrern keine Angst haben. Auch dazu fehlte mir bisher die Muße: Zum Fahrradfahren! Bin sicher, dass mein mitgenommenes Klapp-Rad bald zum Einsatz kommt. Muss dann erst dem Platten auf den Grund gehen.

Gehe noch etwas einkaufen, um Charly morgen zum Frühstück eine gewisse Auswahl zu bieten. Anschließend, in der Bücherei, verzweifel ich an der Technik: Obwohl das Internet recht leistungsstark ist, was ich am Aufbau der Seiten festmache, bekomme ich kein einziges Foto vom Handy auf den PC. Das gleiche Problem hatte ich bereits vor einigen Stunden in dem Hostel, habe dem keine große Bedeutung beigemessen. Fahre beide Geräte runter und wieder hoch, leider ohne den gewünschten Erfolg. Kann dann nur auf die Unterstützung meines Technical Headquarters in der Heimat hoffen. Bin sehr gespannt, wie sich dieses Problem löst, und … ob ich was lernen kann.

Sehe im Internet, dass der Flieger, der um 23:45 Uhr landen soll, 50 Minuten Verspätung hat. Doch er kommt nicht aus Vancouver, sondern aus Kelowna! Diese Stadt liegt ca. 500 km östlich! Merkwürdig! Ist er mit dem Bus dorthin, von dort gestartet? Hoffe es klappt alles!

Lerne vor der Bücherei Francois kennen, aus Frankreich, der mit seiner polnischen Freundin auch schon einige Monate hier unterwegs ist, ebenso Work-and-Travel macht. Er ist sehr angetan von unserem Frühstücksprojekt, will diese Idee weiter kommunizieren. Schauen wir mal!

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Bin sicherheitshalber um 23:30 Uhr am Flughafen, recht klein und überschaubar. Parke dort, wo man normalerweise nur kurz halten kann, da hier nichts mehr los ist. Im Gebäude, auf der Arrival-Anzeigetafel, steht nicht von einer Verspätung – komisch! Es sind auch kaum Menschen dort, die ich fragen kann. Doch ein Uniformierter ist in der Nähe, gibt mir die Auskunft, dass die Info-Tafel nicht up-to-date ist – komisch. Na ja, letztendlich freue ich mich sehr, als Charly gegen 1 Uhr auftaucht!!

Am 8 Kilometer entfernten Campingplatz angekommen sitzen wir bis 4:30 Uhr im Sprinter, unterhalten uns bei ein paar Dosen Bier, verbringen dann die erste Nacht nebeneinander im Rolling Home.

 

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