29.7.2017, Samstag, Tok, Alaska, Tag 67

Als ich aufwache, ist mein Helfer und seine Frau schon nicht mehr da. Lade die Motorradfahrer zu einem Tee ein, dann starte ich zu der 15 Meilen entfernten Lodge, an der es auch einen Reifen-Service geben soll. Der Highway ist wirklich toll.

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Würde hier gerne einen Tag Pause einlegen, doch das Reifen-Thema lässt mir keine Ruhe. Für 35 Dollar wird das Loch in der Reifendecke geflickt.

 

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Bemerkenswertes Restaurant: Die Gäste, die 1 Dollar Trinkgeld geben, können die Banknote an irgendeine Wand, oder die Decke, antackern!

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Jetzt habe ich wieder ein Reserverad, doch keinen Schraubenschlüssel, oder besser eine Nuss, mit der ich das Rad lösen kann. Der Lodge-Inhaber und Mechaniker meint, dass ich in Delta Junction (die kleine Stadt, die auf dem Weg liegt) Werkzeug kaufen kann, auch heute noch. Das ist mein Ziel.

An einer kleinen „Raststelle“ lerne ich das schweizer Ehepaar Herbert und Estel kennen.

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Sie haben den gleichen Sprinter, mit einem CS-Ausbau. Auch sie haben ihr Fahrzeug mit Seabridge nach Halifax verschifft, wollen bis Anfang nächsten Jahres unterwegs sein, ihr Reisemobil von Panama in die Heimat bringen. Schade, dass wir nicht keine Zeit haben, ich hätte mich gerne mit ihnen länger unterhalten. Auch fahren wir etwas später, am Ende des Denali Highways, in unterschiedliche Richtungen. Wir verabreden jedoch in Kontakt zu bleiben.

Würde am liebsten alle paar Minuten anhalten um zu fotografieren …

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Dieses Schild dient offensichtlich als Zielscheibe für die schießfreudigen Jäger, die hier in Mengen unterwegs sind, um Caribus und Elche zu erlegen.

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Dann kreuzt ein stattlicher Caribu die Straße …

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In Delta Junction angekommen finde ich auch einen „Auto-Part-Laden“, doch bin ich leider eine knappe Stunde zu spät, sie haben geschlossen. Frage an 3 Tankstellen, ob sie mir helfen können – leider nein. Fahre dann noch 100 Meilen weiter, nach Tok, um dort entweder heute, morgen, oder Montag, das benötigte Werkzeug zu kaufen. Eine der langweiligsten Strecke der Reise: Zig Kilometer immer nur gerade aus, durch Wald, teilweise bei Regen.

Dort angekommen hat der Laden leider ebenfalls geschlossen, doch morgen, am Sonntag, öffnen sie um 10 Uhr – super.

Habe keine Lust essen zu gehen, verpflege mich im Auto selber …

 

… schlafe dann in der Nähe einer Tankstelle, telefoniere vorher noch recht lange mit Pat in Homer. Mein wahrscheinlich letztes Gespräch mit meinem amerikanischen Handy, da ich morgen, oder spätestens Montag, wieder in Kanada sein werde.

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