24.7.2017, Montag, Fairbanks, Tag 62

Während des Tankens in Coldfoot lerne ich Filip, Slowake, kennen:

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Ich denke er ist Ende 20, hat ein Jahr in Kanada, in der Nähe von Vancouver, gearbeitet. Für 4.000 Dollar hat er sich ein Motorrad gekauft,

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tourt damit Richtung amerikanische Ostküste, um dort seine Freundin zu treffen, mit ihr ne Weile zu reisen. Ich lade ihn auf einen Tee ein, es wird eine nette und interessante Unterhaltung. Leider „müssen“ wir beide weiter …

Unterhalte mich kurz mit dem Eigentümer der Huskies: Ein Franzose, der seit 5 Jahren hier „hängengeblieben“ ist.

 

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Der Regen lässt Gott sei Dank nach, die Sicht ist nach wie vor sehr begrenzt.

Nicht alle LKW fahren sind so, wie es hier auf dem Schild zu lesen ist:

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Einige von ihnen sind wirklich sehr rücksichtsvoll, reduzieren extrem ihre Geschwindigkeit, wenn ihnen ein PKW entgegen kommt, um nicht mit den aufgewirbelten Steinen die Windschutzscheiben zu zerstören. Sollte irgendein Trucker diese Zeilen lesen: Ein ganz herzliches Dankeschön!

Die Wolkenformierungen bringen mich immer wieder zu einem kurzen Stopp, um ein Erinnerungsfoto zu schießen.

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Dieses Foto vom Foto finde ich auch sehr interessant:

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Wie man hier erahnen kann, kamen sich früher diverse Fahrzeuge, vor allem LKW, manchmal in die Quere, hatten dann schon einige Herausforderungen, die Situation zu meistern.

Nachmittags mache ich einen Stopp am Yukon-Visitor-Center, in dem ich auf dem Hinweg ein sehr nettes Gespräch mit Audrey hatte. Jetzt ist dort noch ein weiteres älteres Ehepaar aus Oregon, die seit 8 Jahren immer wieder hierhin kommen, um ehrenamtliche Arbeit zu leisten, dabei gewisse Privilegien im Puncto Wildnis-Campen zu genießen. Lade die 3 zu einem Tee ein, den ich in meiner „Küche“ bereite. In dem winzigen Besucher-Center gibt es weder Wasser, noch die Möglichkeit sich einen Kaffee oder Tee zu machen.

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Um 23:15 Uhr erreiche ich Fairbanks, passiere zufällig einen Walmart, der ja, wie in Kanada, allen Wohnmobilisten gestattet, auf dem Kundenparkplatz zu übernachten, offiziell eine Nacht. Geselle mich zu einem deutschen Abenteuermobil.

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2 junge Frauen machen (um diese Uhrzeit) eine Runde, schauen sehr interessiert auf mein Auto. Wir kommen ins Gespräch, sie sind mit einem kleinen Van unterwegs, möchten „demnächst“ auch einen Sprinter erwerben. Würde mich gerne mit ihnen weiter unterhalten, bin jedoch total müde, so dass wir uns für den nächsten Morgen verabreden, um 9 Uhr.

An dieser Stelle ein großes Kompliment an meine 2 Bochumer Autobauer!!! Der Wagen hat den Härtetest (offensichtlich) ohne sichtbare Blessuren überstanden. Bin heilfroh, jetzt wieder in Fairbanks zu sein, mit einem heilen Auto,!! Es war die härteste Strecke, die ich je irgendwo auf der Welt erlebt habe. Die Tausenden von Schlaglöchern, über hunderte von Kilometern, sie suchen Ihresgleichen. Habe nun vollstes Vertrauen zu meinem Rolling Home – keine Angst vor irgendwelchen südamerikanischen oder gar afrikanischen Pisten.

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