15.7.2017, Samstag, Nenana, Tag 53

Um 6:30 Uhr klingeln zur Sicherheit 2 Wecker, meine beiden Handies. Fahre die 2 bis 3 Km zum Wilderness Access Center, dem Startpunkt der Busse. Habe noch Zeit um auf dem Parkplatz zu frühstücken. Das Wetter sieht überhaupt nicht gut aus: Dunkle Regenwolken überall, wir haben 15 Grad. Kurz nach dem Start fängt es dann auch an zu regnen. Ab und zu hört es zwar auf, doch die Sicht ist dennoch durch die niedrigen Wolken sehr begrenzt. Alle Busreisenden haben die 2 gleichen Ziele: Die beeindruckende Landschaft zu sehen, möglicherweise auch den Mount Denali, und … Tieren zu begegnen. Letzteres gelingt uns auch. Schon nach den ersten Kilometern begegnen wir einer Elchkuh mit 2 Jungen, die in aller Ruhe direkt am Straßenrand grast.

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Wenig später: Ein Braunbär direkt auf der Straße! Leider, oder Gott sei Dank, in einer gewissen Entfernung. Der Busfahrer hält an, wir alle hoffen auf ein gutes Fotomotiv, in geringerer Distanz. Doch wenig später entschwindet er im Wald. Später sehen wir noch weitere Bären, und auch Karibus und jede Menge Dalschafe, jedoch meist in einer gewissen Entfernung, so dass das Fotografieren nichts bringt, zumindest für mich, ohne eine richtige Kamera, mit Teleobjektiv.

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Die gesamte Fahrt ist sehr strapaziös, es macht dennoch Spaß und ist interessant. Die Piste ist schon sehr abenteuerlich, fast die ganze Strecke ist einspurig, teilweise ohne Seitenstreifen. Einigen der Mitreisenden ist das Ganze nicht geheuer, sie haben offensichtlich Angst, dass wir auf der lehmigen und schlammigen Schotterpiste ins Rutschen kommen, einen sehr steilen Abhang hinunterstürzen.

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Auf der gesamten Strecke kann man weder etwas zu essen, noch zu trinken kaufen, so dass jeder Passagier ausreichend Proviant dabei haben muss.

Meine Verpflegung für den Tag:

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Da ich keine Lust auf Sandwiches hatte, habe ich gestern im Shop des Visitorcenters eine Nussmischung gekauft.

Nachmittags hört es zwar auf zu regnen, doch die Sicht ist nach wie vor besch … eiden, die Straßen weiterhin abenteuerlich.

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Gegen 19:30 Uhr sind wir dann zurück, Der Hunger treibt mich in 2 kleine Restaurants in dem Dorf, doch die Preise halten mich letztlich von einem Essen dort ab. Fahre gen Norden, Richtung Fairbanks, esse an einer Tanke ein paar Spring-Rolls.

Endstation des heutigen Tages: Nenana, ein Dort, in dem ich die Bücherei aufsuche, in der Hoffnung, dass sie dort ein freies Internet haben. Doch leider ist dem nicht so. Übernachte dennoch vor dessen Eingang.

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