14.7.2017, Freitag, Denali Park, Tag 52

Fahre von meinem Parkplatz zum Visitor-Center, frühstücke dort auf dem Parkplatz. Super Wetter: 22 Grad, die Sonne scheint.

Nutze das tolle Wetter, um mit einem Ranger eine 2-stündige Wanderung zu machen.

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Der Schwerpunkt dieser Tour liegt aber leider nicht auf landschaftlichen Zielen, sondern es ist mehr eine Exkursion in die Botanik. Auch ganz nett, doch nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.

Kaufe nachmittags ein Bus-Ticket, um morgen in die Nähe des Mount Denali, des viel beschriebenen höchsten Berges hier zu gelangen. Es gibt viele unterschiedliche Optionen, ich wähle die 12-Stunden-Tour, die mich bis ans Ende der Straße führen soll, in ca. 150 Kilometer Entfernung. Beim Bezahlen der 62 Dollar rutscht mir mein Herz in die Hose: Meine Kreditkarte ist weg! Sch… !!! Ich versuche mit meiner anderen Karte, der Maestro, zu bezahlen, doch das klappt (auch hier erwartungsgemäß) nicht. Ich suche und suche, in meinem Portemonnaie, in meiner Weste – nichts. Mir schießen sofort die Maßnahmen durch den Kopf, die ich jetzt unternehmen muss: Die Mastercard-Notnummer anrufen, die Karte sperren lassen. Aber wie geht’s dann weiter? Wie bekomme ich schnell die Karte, die Kordula bereits für mich organisiert hat? Wie lange dauert das? Ich habe zwar noch Bargeld, doch wie lange reicht das? Sicherlich werde ich nicht verhungern, es ist auch nicht die Oberkatastrophe, doch es ist ärgerlich und mit einem Aufwand verbunden, den ich lieber vermeiden würde. Ich bezahle das Ticket mit meinem Bargeld, gehe nach draußen, greife in meine Hemdtasche und … finde meine Karte. Ich hatte sie nicht wie sonst in die Geldbörse getan, sondern in besagte Tasche. Was bin ich froh!!!

Fahre dann raus in die Natur. Grundsätzlich können nur Busse die einzige Straße in den Nationalpark nutzen. Ausnahme: Die ersten 15 Meilen. Das schaue ich mir mal an, finde auch einen schönen Platz, an dem ich bis abends bleibe, in den unterschiedlichen und zahlreichen Prospekten, die ich mittlerweile gesammelt habe, und in meinem Reiseführer lese.

Schlafe dann wieder dort, wo ich auch die letzte Nacht verbracht habe, auf dem Parkplatz, wo auch noch 2,3 andere kleine Reisemobile stehen.

 

 

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