9.7.2017, Sonntag, Anchorage, Tag 47

Fahre um 10 Uhr los zur United Methodist Church, der Partnergemeinde meiner Freunde aus Homer.

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Die kleine Kirche ist mit geschätzten 60 bis 80 Besuchern ganz gut gefüllt, der „Service“ ist ganz interessant und kurzweilig, jedoch nicht so ansprechend wie in Homer.

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Anschließend gibt es im Gemeindesaal ein offenes Barbecue. Hatte mich appetitmäßig schon darauf eingestellt, da ich es im Internet gelesen habe. Unterhalte mich mit ein paar Leuten, auch mit denen, die mir Pat empfohlen hat, es ist aber leider nicht so, dass sich daraus Weiteres entwickelt.

Fahre noch mal zum faszinierenden „See der Wasserflieger“.

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Suche dort ein Plätzchen zum Verweilen, werde von einem fahrradfahrenden Päarchen, die man deutsches Kennzeichen entdeckt haben, auf Deutsch angesprochen. Sven aus Rosenheim, seit geraumer Zeit hier beheimatet, ist der Präsident des örtliches Flieger-Vereins, bietet mir an, an seinem Vereinshaus zu stehen, wenn ich möchte, dort auch in meinem Auto zu übernachten. Aus der kurzen Begrüßung wird ein längeres, sehr nettes Gespräch, lade die beiden zu einem Drink ein, doch sie haben leider keine Zeit. Bekomme die Telefonnummer seines Vaters, der in Vancouver lebt, den ich, wenn ich dort bin, kontaktieren kann. Werde ich gerne machen! Auch über das Angebot, gegebenenfalls dort meinen Sprinter über den Winter in einem Hanger, der der Familie gehört, unterzubringen, freue ich mich natürlich sehr. Schade, dass Sven morgen auf Geschäftsreise geht. Denke, dass die Sympathie wechselseitig ist, so dass wir beide gespannt sind, ob wir uns mal wiedersehen. Das sind die zufälligen Begegnungen und Gespräche, die eine Reise spannend machen!

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Ist das nicht witzig? Ein „halbes Auto“!

Derartige Fahrzeuge werden hier zum Rangieren der kleinen Flugzeuge eingesetzt.

Das Wetter war den ganzen Tag über wieder so, wie es sein sollte: Sonnig. Gegen Abend ziehen dunkle Wolken auf. Fahre Richtung Gebirge, um mir einen schönen Aussichtsplatz, mit Blick auf die Stadt, zu suchen. Finde ihn auch, doch zum Übernachten ist er nicht geeignet.

Auch bin ich wieder auf der Suche nach einer Internet-Verbindung, die ich in einem Hotel, in einem „Best Western“, finde, von dort auch mit Kordula telefonieren kann.

Der Parkplatz vor dem Hotel ist mir als Schlafplatz zu laut, aufgrund der nahegelegenen Hauptverkehrsstraße, so dass ich ein paar Blocks weiter ziehe, mich dann zur Ruhe begebe.

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