7.7.2017, Freitag, Homer, Alaska, USA, Tag 45

Der erste Eindruck von Anchorage: Sehr modern, sauber, ruhig, recht ansprechend. Auch das Wetter trägt dazu bei, denn ich habe Glück, die Sonne scheint, blauer Himmel mit ein paar Wolken, 17 Grad.

Schönes Visitor-Center:

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Wie überall, sehr hilfsbereiten Locals, die, wie in Homer, den Job ehrenamtlich machen. Das heißt, dass sie mit Freude und auch Stolz den Besuchern ihre Stadt näher bringen und ihnen einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen wollen. Keine schlechte Idee von der Stadtverwaltung: Sie sparen Kosten und haben hochmotivierte Mitarbeiter.

Unternehme eine einstündige Stadtrundfahrt mit einem Trolley-Bus.

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Die Sehenswürdigkeiten der größten Stadt Alaskas (300.000 Einwohner) halten sich offensichtlich in Grenzen. Das, was mich sehr beeindruckt: Der „Flughafen“ der kleinen Wasserflugzeuge. Mit 1.500 registrierten Maschinen ist es der größte derartige der Welt. Er ist mitten in der Stadt, besteht aus einem See, in den, so vermute ich, kleine Landzungen gebaut worden sind, um den vielen kleinen, 2 bis 8-sitzigen Fliegern am Ufer eine Anlegestelle zu ermöglichen. Auch hier ist es natürlich toll, dass die Sonne scheint, somit das ganze in einem optimalen Licht präsentiert wird. Es sieht aus wie ein Bilderbuch: Blauer Himmel, und die meist farbigen kleinen Spielzeuge der offensichtlich nicht ganz armen Eigner. Hier muss man sich auch vorstellen, welche Werte hier herumstehen!

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Fahre dann auf einen Campingplatz, wo ich Warren, einen sehr sympathischen Mann aus Oregon kennenlerne. Er spricht mich auf mein buntes Auto an, dann kommen wir ins Gespräch. Er seinen alten Bus selber ausgebaut, ist jetzt mit seinen beiden 11-jährigen Zwillingen 8 Wochen hier in Alaska unterwegs. Wenn ich „demnächst“ bei ihm in der Gegend bin, soll ich ihn unbedingt besuchen. Werde ich machen!

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Während ich mir im Auto etwas zu essen machen, sehe ich in ca. 20 Meter Entfernung 2 Bären, die sich in Richtung eines Zeltes bewegen, das sie dann auch nicht nur beschnuppern, sondern auch mit ihren Tatzen bearbeiten. Glücklicherweise ist niemand darin, erstaunlicherweise hält es das Daraufstapfen aus, geht nicht kaputt.

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Nachdem sie dort kein Futter finden, ziehen sie weiter, in meine Richtung. Bin sehr froh, das ich in einem sicheren Auto sitze, und die Schiebetür, die ich zunächst auf hatte, um mir das Schauspiel anzusehen, dann doch besser schließe. Nachdem sie auch an einem Wohnwagen nichts Essbares finden, verschwinden sie wieder im nahegelegenen Wald.

Das Zelt, das die beiden lebenden Teddies attackiert haben, gehört einer Familie aus Norwegen (Junges Ehepaar mit zwei Jungs, im Alter von 3 und 6 Jahren). Ihnen gebe ich später das Foto, das sie schon beeindruckt. Sie sind vor ein paar Tagen hier in Alaska angekommen, werden 3 Monate bleiben, gehen in die absolute Wildnis, wollen mit Kanus in Gebiete, die auf dem Landweg, mit Autos, nicht zu erreichen sind. Es sind die absoluten Abenteurer, waren zuvor in Südamerika, davor in Sibirien und der Mongolei.

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