6.7.2017, Donnerstag, Anchorage, Tag 44

Bin um 8:15 im „Duncan“, fühle mich in der sympahtischen Oldie-Runde ganz wohl. Es folgt eine weitere Einladung von Will, der sich heute Mittag mit einer Gruppe von Thailänderinnen trifft. Sie sind vor vielen Jahren in ihrer Heimat von Rotariern unterstützt worden. Auf irgendwelchen Wegen sind sie nun hier nach Alaska gekommen, um sich dafür zu bedanken.

Lerne weitere nette Menschen kennen: Steve, ebenso Rotarier mit Wurzeln in Japan, der viele Jahre in Homer gelebt hat, jetzt auf Hawaii sein Zuhause hat, den Sommer regelmäßig in seiner alten Heimat verbringt. Er fährt mit einem gemieteten großen Wohnmobil mit seiner Frau und den thailändischen Gästen durch Alaska.

Und … Jane, die als Rotary-Frau in der Vergangenheit für die Aktivitäten u.a. in Rußland verantwortlich war. Als sie hört, mit welchem Anliegen ich in Alaska unterwegs bin, ist sie total begeistert. Sie berichtet, dass ihr Club in Homer, dem sie als Präsidentin vorsteht, seit langem nach einem passenden und unterstützeswerten Projekt sucht. Das glaubt sie mit unserem Projekt gefunden zu haben. Na dann sind wir doch beide glücklich! Sie schmiedet sofort Pläne, ruft unter anderem eine Freundin in Anchorage an, die mich unbedingt treffen soll. Verabredung für Samstag 14 Uhr in einem Café. Na wenn das so weitergeht …

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Von links nach rechts: Jane, Martha, Will

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Das wäre auch noch etwas, was ich gerne machen würde: Ne Reise mit Rotel-Tours, einem fast normalen Bus, der jedoch, wie man im hinteren Teil an den Scheiben sieht, „Schlafboxen“ hat.

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Treffe mich anschließend mit Pat, Megumi und ihren Kindern bei einem Eis, um mich zu verabschieden. Es war eine sehr schöne Zeit mit den „4 Frauen“, hoffe sehr, dass wir uns irgendwann wieder sehen.

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Sie werden hier mit Spaß und Engagement die Fäden „Für Freundschaft ohne Grenzen“ weiter spinnen, mit mir im Kontakt bleiben. Bin sooooooo gespannt!!!!

Dann geht’s, nach Tagen der Rast (aber nicht wirklich), weiter gen Norden, Richtung Anchorage, der mit 300.000 Einwohnern größten Stadt Alaskas. Finde es schon erstaunlich, dass das nicht die Hauptstadt ist, sondern stattdessen Juneau, ein Regierungssitz, der nur mit dem Schiff oder Flugzeug zu erreichen ist, nicht auf dem Landweg.

Nachmittags Stop in „Deep Creek“, dort, wo ich bereits auf dem Hinweg eine Nacht verbracht habe. Aber das habe ich ja schon „beschrieben“.

Fahrt durch tolle Landschaft in den Abendstunden, zunächst im Gebirge, dann die letzten ca. 100 km am Fluss (dem „Turnagain Arm“) entlang.

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Es ist leider etwas bewölkt, doch die Sonne, die um 23:15 Uhr noch relativ hoch steht (Sonnenuntergang ist um 0:20 Uhr), ist ab und zu sichtbar.

Steuere am Stadtrand von Anchorage einen Parkplatz an und falle „ins Bett“.

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