4.7.2017, Dienstag, Homer, Tag 42

Der „Independence-Day“, der Feiertag, der hier mindestens so bedeutend ist wie Weihnachten und Ostern.

So wie man sich bei uns einige Tage vor dem Fest „Frohe Weihnachten“ wünscht, heißt es hier …

IMG_0342

Komisch, dass sie nicht das Ereignis, sondern nur das Datum thematisieren.

Kaum zu glauben: Die Sonne scheint, blauer Himmel, und die Adler fliegen!

img_0350.jpg

Verbringe einige Stunden mit Pat und den Kindern von Megumi, die mit der Vorbereitung der Parade beschäftigt ist. Zunächst sind wir auf einem Spielplatz, der von vielen Familien besucht wird, wo gegrillt, und natürlich ein Lagerfeuer gemacht wird. Immer wieder bemerkenswert: Die Offenheit der Amerikaner. Sehr schnell kommt man ins Gespräch, wird gefragt, ob man nicht auch einen heißen Hund (Hot Dog) mitessen möchte.

IMG_0346

Pat zeigt mir dann, wo sie bis vor ein paar Jahren gewohnt hat: An einem Berg, mit einem unbeschreiblichen Blick, auf das Meer, auf die dahinterliegende, teilweise noch schneebedeckte Gebirgskette.

IMG_0348

Um 17 Uhr finden wir uns an dem Ort ein, an dem Megumi und ich als „Ehrenamtliche“ mithelfen, dass die Parade diverser Gruppen anlässlich des Unabhängigkeitstages stattfinden kann. Teilweise erinnert es an unseren Rosenmontagsumzug, nicht ganz so groß wie in Köln oder Mainz, jedoch mit ähnlichem Engagement. Von all den Aktiven werden die prämiert, die mit besonderen Ideen oder besonderem Outfit hervorstechen. Meine Aufgabe ist es, mit einem Schild dafür zu sorgen, dass die Teams vor der Jury kurz verweilen, dann aufgefordert werden, sich weiter zu bewegen. Somit sitze, oder richtigerweise stehe ich „in der ersten Reihe“ auf der Straße. Habe so die Möglichkeit, ne Menge besondere Fotos zu schießen.

IMG_0354

IMG_0353

IMG_0355

IMG_0358

IMG_0362

IMG_0364

IMG_0372

Überall in den USA finden heute große Feiern und Paraden statt, die größte in Philadelphia, dem Ort, wo die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. Fast überall gibt es riesige Feuerwerke, nur leider in Alaska nicht, da es abends zu hell ist.

Leckeres Essen mit Pat auf dem „Spit“ (der Landzunge), in einem netten Lokal direkt am Wasser.

Gegen 22:30 Uhr bin ich dann erneut am Haus von Will und Martha, meinem Übernachtungsplatz.

IMG_0376

Das, was wie ein Feuer aussieht, ist die Sonne, die aus einer westlichen Wolkenlücke die östlichen Berge anstrahlt. Life ist es extrem beeindruckend!

Bis kurz vor 1 Uhr unterhalten wir uns, in erster Linie über die Historie unseres Vereins „Together In Peace“, über Möglichkeiten von Aktivitäten hier vor Ort. Will hat als langjähriger Rotarier eine Menge Kontakte, die er „Für Freundschaft ohne Grenzen“ nutzen kann und möchte.

Freue mich sehr über die neuen Kontakte, die grundsätzlich sozial engagierten Menschen hier in Homer! Hoffe, bin eigentlich davon überzeugt, dass wir hier an einem Fundament bauen, dass anschließend ein großes Potenzial eröffnen wird.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s