28.6.2017, Mittwoch, Homer, Alaska, Tag 36

Gehe den Tag ruhig an, warte, bis die Innentemperatur auf 17 Grad gestiegen ist, draußen sind es 11,5 Grad, recht grau, jedoch ohne Regen. Mache vor dem Frühstück einen ausgedehnten Strandspaziergang. Das hatte ich so auch noch nicht. Es ist zwar nicht das offene Meer – in der Ferne sieht man die schneebedeckten Berggipfel – doch Strand, ob Elbufer oder wie hier „Cook Inlet“, immer wieder schön!

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Ein Foto vom Foto. So sieht’s aus, bei schönem Wetter:

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Einige Meilen weiter eine geplante Herausforderung:

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Soll ich es wagen? Da ich das Schicksal jedoch nicht herausfordern will, entscheide ich mich dazu, das Ganze mit einem Spaziergang zu checken. Und … machbar. Doch da der Strand nicht so umwerfend ist, verzichte ich (momentan) auf dieses Abenteuer. Möchte lieber nach Homer. Vielleicht auf dem Rückweg. Hier komme ich ohnehin wieder vorbei.

Kurzer Stop in Anchor Point, wo ich zufällig eine Bücherei erblicke. Erfahrungsgemäß gibt’s dort Internet. Leider passt die Zeit nicht zum Telefonieren, doch immerhin kann ich eine Nachricht gen Heimat schicken.

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Homer, die Stadt, die mich an Key West in Florida erinnert! Doch gibt es auch eine derartige Landzunge.

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Der erste Anlaufpunkt: Visitor-Center. Möchte einen „Pass“ kaufen, der mir das Bezahlen der Campingplatz-Gebühr auf den staatlichen Plätzen erspart. Die nette „japanische Amerikanerin“ bietet mir eine Vignette für 50 Dollar an. Habe Zweifel, das ist viel zu günstig. Aber ich nehme das Angebot an, möchte mit meiner Kreditkarte, wie überall, bezahlen. Doch sie erklärt mir, dass es nur Cash geht. Ihre ältere nette Kollegin, die meine „Bargeld-Geschichte“ hört, bietet sich an zu helfen, in den sie eine Bank in der Nähe anruft, mein Problem schildert. Ich mach’s kurz: Dort bekomme ich 500 Dollar!! Jetzt bin ich (zunächst) aus dem Schneider!!

Das, was ich in der Bank ablichten muss: Hunde-Leckerlie, auf dem Tresen, alle paar Meter. Wells Fargo, die Hundeliebhaber-Bank!

Habe den beiden Damen im Tourist-Office versprochen, nach dem Bankbesuch über Erfolg oder Misserfolg zu berichten. Unterhalte mich mit der Japanerin, die seit 11 Jahren hier in Alaska lebt, über UNITED PAINTINGS, über meinen Wunsch, mit einem Lehrer/einer Lehrerin zusammenzukommen. Ihr Antwort: Meine Nachbarin ist eine ehemalige Lehrerin. Sie treffe ich eine Stunde später, verabrede mich für morgen mit ihr.

Und noch ein „Zufall“: Während ich nach Geschäftsschluss des Tourist-Office auf meine Japanerin warte, um mit ihr zu ihrer Nachbarin zu fahren, klopft es an der Tür. Ein Mann möchte wissen, wem dieser „bunte Van“ gehört. Gebe mich zu erkennen, spreche kurz mit Michael, einem Redakteur der hiesigen Zeitung. Er möchte wissen, was es mit den „UNITED PAINTINGS“ auf sich hat. Er gibt mir sein Kärtchen, ich werde mich morgen bei ihm melden, um ein Treffen zu vereinbaren. Toll!!

Mein Hunger treibt mich zu Safeway, einer Supermarktkette wie Walmart, die auch frisch zubereitete Speisen haben.

Übernachtung auf einem Campingplatz, auf dem „Spit Boulevard“.

 

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