26.6.2017, Montag, Hope, Alaska, Tag 34

Hatte mich auf ein paar Tage in Seward eingestellt. Doch bei diesem Wetter …

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… und ähnlichen Vorhersagen für die nächsten Tage – es macht keinen Sinn, bei 12 Grad und Regen hier abzuhängen.

Ich denke, dass es besser ist weiter zu fahren, eventuell zunächst Anchorage anzusteuern, dann, bei anderen klimatischen Bedingungen, erneut auf die Halbinsel Kenai zurück zukommen. Es sind dann 300 oder 400 km mehr Fahrerei, doch egal.

Da das Netz überraschenderweise recht gut ist, auf dem staatlichen Campingplatz in Seward, telefoniere ich recht lange mit meinem Sprinter-Freund, lese noch ne Weile in meinen Reiseführern. Sehr gut und informativ ist der 700 Seiten starke „Milepost“, den ich für 45 Dollar in Dawson Creek gekauft habe, der im Internet zu Recht hochgelobt wird.

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Hier werden wirklich alle Strecken meilengenau beschrieben.

Glücklicherweise regnet es nicht permanent, so dass die Fahrt gen Norden auch noch ganz nett wird. Steuere „Hope“ an, das 151-Seelen-Dorf, das zu Goldrauschzeiten, Ende des 19. Jahrhunderts, 2.000 bis 3.000 Glücksritter beheimatete. Die Häuser aus dieser Zeit machen diese Stätte zu einem bewohnten Museumsdorf.

In der einzigen Bar, dem „Sunrise“, findet offensichtlich eine Hochzeit statt. Versuche dort ein Bier zu bestellen – leider geschlossene Gesellschaft. Hätte ne nette Feier werden können – freakige Gäste.

Übernachte auf einem Parkplatz, auf dem noch weitere Angereiste campieren.

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