24.6.2017, Samstag, Seward, Alaska, Tag 32

Mein Wecker klingelt um 5 Uhr. Nach dem Erreichen der nahe gelegenen Fähre und meiner Registrierung habe ich Zeit zu frühstücken. Hoffe sehr, dass ich mitgenommen werde. Das Wetter: Noch ein paar Wolken, doch schon Sonne, es scheint ein schöner Tag zu werden.

Um 7:15 Uhr winkt man mich an Bord. Super!

Und dann … einer der Highlights der bisherigen Reise!!!

Eine Traumtour mit dem Schiff, bei Bilderbuchwetter. Was habe ich für ein Glück!!!

Schieße unentwegt Fotos, mit Handy und der kleinen Pocket-Kamera, die ich bisher nur bei den Tierbegegnungen eingesetzt habe.

Bin fast die ganz Zeit draußen, auf Deck, obwohl es recht frisch und … sehr windig ist.

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Hier lagern die Millionen-Liter Erdölvorräte, die im Norden Alaska aus dem Boden geholt, mit der legendären 2.000km-Pipeline hier als Ziel befördert werden. Eine stark gesicherte Area, zu der Touristen seit 2011 keinen Zutritt mehr haben.

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Ganz sicher können diese Bilder nicht das wieder geben, was ein derartiges Erlebnis ausmacht. Für mich sind sie wunderschöne Erinnerungen, für die Betrachter möglicherwiese motivierend demnächst auch den Koffer oder Rucksack zu packen …

Unterhalte mich mit einer deutschen Wikinger-Reisegruppe, mit einem sehr sympathischen Tour-Guide, einem Deutsch-Amerikaner. Alle Teilnehmer sind total begeistert von dem, was sie bisher, meist wandernd, erlebt haben, u.a. im Denali-Nationalpark (einem meiner Ziele).

Das kleine Dorf Whittier bietet nichts Besonderes, außer einem netten Lunch-Plätzchen …

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Eigentlich wollte ich hier bleiben, doch dann entscheide ich mich nach Seward zu fahren.

Erlebe eine spannende 4km-Tunnel-Durchfahrt, die mich an einer Geisterbahn erinnert: Einspurig, minimal beleuchtet, etwas schaurig, mit Schienen, auf denen sich auch ab und zu ein Zug bewegt. Ein Mal pro Stunde haben die Autofahrer aus jeder Richtung die Möglichkeit sich durch den Berg zu bewegen.

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Die Fahrt nach Seward: Wieder super, tolle Landschaft.

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Am Ziel gönne ich mir eine leckeres Essen (fangfrischer Lachs). Der Hit: Die Nachspeise: Blaubeerkäsekuchen, mit vermuteter Kalorienzahl einer doppelten Portion Pommes rot-weiß.

 

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Kulinarisches Highlight in diesem doch sonst speisemäßig nicht viel bietenden Burger-Fast-Food-Country. Hoffe auf die Entdeckung weiterer Ausnahmen, werde die Augen sicherlich sehr offen halten.

Fahre an diversen super gelegenen Campingplätzen vorbei: Alle haben Schilder in der Einfahrt: Full.

Na ja, es ist mittlerweile 24 Uhr, ist mir jetzt auch egal, hoffe auf morgen. Schlafplatz, wie gewohnt, an ruhigem Krankenhaus.

 

 

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