20.6.2017, Dienstag, Nähe Tok, Alaska, USA, Tag 28

Die Ortsangabe in der Überschrift bezieht sich immer auf den Übernachtungsplatz am Abend!

Here I am in the morning:

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Werde um 8:30 Uhr wach, der erste Blick ist nach draußen: Wie ist das Wetter? Es regnet zwar (noch) nicht, sieht aber danach aus.

Frühstücke sehr ausgiebig, mache dann einen kleinen Spaziergang, sehe, dass ein weiterer Camper (VW-Bus-Größe, was hier die absolute Ausnahme ist), aus Kalifornien, diesen Ort ähnlich schätzt wie ich.

Lese, schreibe, genieße den Blick.

Nach ca. 1 ½ Stunden Fahrzeit komme ich zur Grenze. Hoffe alles funktioniert ohne Probleme – bei Zöllner und Grenzbeamten weiß man ja nie …

Man möchte von mir von allen 10 Fingern einen Scan, und noch ein Gesichtsfoto, anschließend 7 Dollar (per Kreditkarte, was keine Problem ist), und das war’s dann. Mein elektronischer Visumsantrag, den ich im Vorfeld aus Bochum auf den Weg gebracht habe, spielt hier keine Rolle. Man erklärt mir, dass dieses Verfahren nur bei einer Einreise auf dem Luftweg notwendig ist.

Die erste Stadt, oder besser gesagt das Dorf, die ich ansteuer, ist Tok. Sie ist 1942 entstanden, im Zusammenhang mit dem Bau des Alaska Highways. Fahre zum Visitor-Information-Center, die aber leider kein WIFI haben. Die nette hilfsbereite Dame schickt mich zu einem nahe gelegenen Souvenir-Geschäft, bei denen ich dann ins Netz komme, allerdings mit nicht guter Verbindung. Telefonieren klappt leider nicht, ich möchte Kordula nicht um 4 Uhr morgens wecken. Und wieder muss ich die Uhr um eine Stunde zurückstellen, hier in Alaska hat man die „Pacific-Time“ ( – 10 Stunden zu Deutschland ).

Fahre noch ein Stück, ca. 80 Meilen, habe dann keine Lust mehr, übernachte auf einem staatlichen Campingplatz. Procedere wie in Kanada. Treffe bei der Ankunft auf eine ältere Dame, deren Job es u.a. gerade ist, die Umschläge mit dem Geld einzusammeln. Erkläre ihr, dass ich keine US-Dollar habe. Kein Problem: Kann auch in CAN-Dollar bezahlen.

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Ein deutscher „Kollege“:

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Hätte mich gerne mit ihm unterhalten. Wenn jetzt Sommer wäre, würde man sich sicherlich draußen sehen. Doch so, bei 10 Grad …

Bin nicht neidisch, auf das „besondere Abenteuermobil“, aber interessant ist es schon. Für den hiesigen Bereich der Welt braucht man ein derartiges Gefährt sicherlich nicht. Eher schon im östlichen Europa, und weiter gen Osten.

 

 

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