Mittwoch, 14.6.2017, zwischen Banff und Jasper, Alberta, Kanada, Tag 22

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Sehr weise, oder?

Habe gar keine Lust aufzustehen: Es prasselt auf mich ein – Gott sei Dank nur indirekt. Überlege wirklich, es mir im Bett gemütlich zu machen, zu schreiben, dann, mit Heizung (draußen sind es 6 Grad, innen 13) das zu machen, was ich seit Beginn meiner Reise vor mir herschiebe: Die Schubladen und Schränke so zu organisieren, dass es funktioneller und sinniger wird.

Doch dann hört es plötzlich auf zu regnen, und ich gehe in die Cafeteria des Motels, in Sachen heiße Schokolade.

Die Stimmung draußen ist wie gestern: Grau in grau.

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Diese Infos finde ich ganz interessant:

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„Crossing“ – so heißt das Motel.

Sinnvoll ist es, hier auf seine Tankuhr zu achten:

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Dann entdecke ich eine „Jugendherberge der besonderen Art“:

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Dieses Hostel ist wirklich klasse. Überlege, hier eine Nacht zu bleiben. Doch es ist 10 Uhr, ab 17 Uhr öffnet sie erst seine Türen. Was soll ich auch bei dem regnerischen Wetter machen? Also weiter, Richtung Jasper.

Der Ort meiner Mittagspause, mit phantastischem Ausblick. Unterhalte mich mit 3 deutschen Päarchen, die mit gemieteten Wohnmobilen hier unterwegs sind.

 

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Auch Motorrad-Fahrer, die bei dem Wetter nicht zu beneiden sind, sieht man ab und zu.

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In diesem Fall: Er, ca. 50 bis 60 Jahre, Harley mit Anhänger, seine Frau mit gleichem Teil, ohne Lasten. Wenn ich böse wäre, würde ich sagen, dass sie mit sich selbst auch genug zu tragen hat, dass das zulässige Gesamtgewicht wahrscheinlich erreicht ist. Aber so etwas sage ich nicht, denke ich nur.

Die weitere Fahrt: Immer wieder durch – auch wenn ich mich wiederhole – malerische Landschaft. Und … das Wetter klart wieder auf! Blauer Himmel – hurra!

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Dann, bei „Parkers Ridge“, folge ich den motivierenden Sätzen in meinem Reiseführer, und begebe mich in die Natur: Die 2,5 km bis zu dem „Gipfel mit spektakulärer Aussicht“ sind doch mal eben zu machen. Denkste! Es wird ein harter Aufstiege, teilweise wirklich steil, auf einigen Etappen müssen Schneefelder überquert werden, manchmal sinkt man knietief im Schnee ein. Glücklicherweise habe ich festes Schuhwerk an, nicht, wie die meisten Mitwanderer, Turnschuhe. Einige Damen haben es tollkühn in Schlappen versucht, mussten jedoch dann schnell aufgeben.

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Oben auf dem Gipfel ist die Sicht wahrscheinlich wirklich so wie beschrieben. Doch ich kann’s nur glauben – es ist alles in Wolken!

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Sch… ade! Beim Abstieg muss ich mich heftig beeilen, da es mal wieder beginnt zu regnen. Just als ich das Auto erreiche, fängst heftig an. Was bin ich glücklich, dass dieser Kelch an mir vorüber gegangen ist!

Dann … ein weiteres Highlight der kanadischen Rocky Mountains:

 

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Der Athabasca Gletscher. Wen’s interessiert: Googeln! Habe es zwar (noch) nicht gemacht, werde es jedoch nachholen!

Übernachtung auf einem „Freien Campingplatz“, in der Wildnis.

 

 

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