Sonntag, 11.6.2017, Calgary, Alberta, Kanada, Tag 19

Nachdem ich gestern schon mal gute Erfahrungen gemacht habe mit einem schnellen WIFI-Netz in einem Tourist-Office, nutze ich auch an diesem Morgen den Service, um zu telefonieren, u.a. mit Paul, und … um Fotos von meinem Handy auf mein Laptop zu schaufeln. Das ist mit anderen Netzwerken, z.B. bei Tim Hortons, ein sehr mühseliges Unterfangen.

Lake Waterton und nicht Calgary: Eine gute Entscheidung, auch aufgrund des erneut tadellosen Wetters. Die Fahrt zum Nationalpark ist schon ein Erlebnis: Aus 120km Entfernung sieht man am Horizont die teilweise noch schneebedeckten Gipfel einer Bergkette, der Rocky Mountains. Bei jedem Kilometer Annäherung wird das Bild imposanter. Am liebsten würde ich alle 5 Minuten ein Foto machen, um diese Er-Fahrung festzuhalten. Es ist nicht zu beschreiben …

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Ja, die deutschen Alpen, oder die in den Nachbarländern sind auch schön! Aber hier ist es immer wieder diese Weite, die Größe, die beeindruckt.

Ich steuere den im Reiseführer gelobten Lake an, bei dem Wetter ein Bilderbuch-Panorama.

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Das Besondere: Es ist ein sogenannter „International Peace Park“. Das heißt, mindestens 2 Länder, in diesem Fall die USA und Kanada, haben sich „friedlich“ verständigt, dieses Naturschutzgebiet zu vereinen. Damit haben sie Anfang der 1920er Jahre einen Trend begonnen. Sie waren die ersten, viele weitere, in den unterschiedlichsten Teilen der Welt, folgten.

Die 2 ½ stündige Bootsfahrt, in die USA, nach Montana, mit kurzem Landgang, ist die 35 Euro wert.

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Wie das Schiff, mit dem ich unterwegs bin, so stammt auch das Nobel-Hotel „Prince Edward“ aus der Zeit Anfang des letzten Jahrhunderts.

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Toller erholsamer Tag, überlege kurz, ob ich nicht doch hier einen Campingplatz ansteuere, doch dann zieht es mich nach Calgary, wo ich bei einer Mercedes Benz Vertretung „Add Blue“ (einen Diesel-Zusatz) kaufen muss.

Auch diese Fahrt, ca. 200km, ist im tollen Licht der Abendstunden ein Erlebnis.

Als ich mich gerade in Calgary auf dem Parkplatz der deutschen Nobelmarke um 23:30 Uhr zur Ruhe begeben habe, klopft es an der Beifahrer-Tür. Ein Tramper? Nee, ein etwas unwirscher Security-Mann, der mir klar macht, dass ich „auf diesem Privat-Gelände“ nicht stehen dürfe. Ich gehe einer Diskussion aus dem Weg, fahre – spärlich bekleidet – zum nahegelegene Walmart-Parkplatz, wo es, wie immer, schon diverse müde Wohnmobilisten gibt.

 

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