Dienstag, 6.6.2017, Thunderbay, Ontario, Kanada, Tag 14

Charly’s Geburtstag!

Würde heute gerne mit Dir feiern, nur trennen uns (noch) ein paar tausend KM. Aber in ein paar Wochen, dann machen wir ne Sause! Versprochen!

Da ich die ganze Nacht nicht richtig geschlafen habe, werde ich nicht, wie sonst, gegen 7 Uhr wach, sondern erst um 9 Uhr. Aus dem Schlafsack heraus rufe ich meine Ma im Krankenhaus an, die sich glücklicherweise gut anhört. Gemeinsam mit Kordula hat sie entschieden, einige Untersuchungen über sich ergehen zu lassen, in der Hoffnung, dass die Gallenprobleme, die sie bereits diverse Male in den letzten Monaten hatte, durch gezielte Maßnahmen vermieden werden können.

Dann telefoniere ich lange mit Kordula, speziell über die Maßnahmen im Krankenhaus, anschließend mit Paul, worüber ich mich auch sehr freue.

Auf Charly’s Geburtstagsanruf muss ich noch warten, da ich ihn nicht im Job erreichen möchte.

Die gesamte Kommunikation mit der Heimat – toll, und … kostenlos, dank dem Internet, Smartphone, und den damit zusammenhängenden Programmen, die die Welt wirklich zusammenbringt. Ich erinnere mich an meine erste Nordamerika-Reise, Ende der 1970er Jahre: Damals habe ich fleißig Postkarten geschrieben, aus all den Städten, in denen wir damals (mein Freund Christian und ich) auf der 22.000 km-Strecke durch USA, Kanada und Mexiko Station gemacht haben. Und ab und zu gab es ein „R-Gespräch“ mit den Eltern. Tina müsste sich daran erinnern!

Nach einem kleinen Frühstück, zeitmäßig ist es eher ein Brunch, und dem Geburtstagstelefonat mit Charly mache ich mich bei bestem Wetter, 22 Grad, blauer Himmel und Sonne, auf den Weg Richtung Thunderbay.

Das stundenlange Autofahren könnte theoretisch langweilig und ermüdend sein. Aber ich empfinde es wie eine Art Kinofilm: Ich sitze bequem im Sessel, geniesse die tollen Bilder, die an mir vorbeiziehen.

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Abends an der Tankstelle habe ich eine gute Internet-Verbindung, so dass ich per Mail mit der Heimat kommunizieren kann. Und .. ich teste diverse Sachen in meinem Blog, mit dem Ergebnis, dass ich nun endlich die Beiträge selbst online stellen kann, hoffentlich. Falls (noch) nicht: Steffi, Du bist Gott sei Dank an meiner Seite!

 

 

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